Ausführliche Porträts finden Sie unter Ortsteile. Einwohnerzahlen: Stand März 2025.
Jesberg
Ortsvorsteher: Harald England
Das Ortsbild von Jesberg wird vom Schloßberg mit seiner Burgruine bestimmt, die auf die Geschichte Jesbergs hinweist. Jesberg hat 1.124 Einwohner. Direkt an der Gilsa gelegen bietet das solarbeheizte Freibad Erholung, Badespaß und Sportangebote, geöffnet von Juni bis Ende August. Es verfügt über ein Schwimmer- und ein Nichtschwimmerbecken sowie ein neu saniertes Planschbecken.
Densberg
Ortsvorsteher: Aaron Schütz
Densberg ist über 900 Jahre alt. Davon zeugt eine Urkunde, die Erzbischof Wezilo von Mainz im Jahr 1085 auf der „Denisburg“ ausgestellt hat, der Burg Densberg auf dem Bergvorsprung hinter der heutigen Kirche. Von ihr existieren heute nur noch wenige Mauerreste und der Burggraben.
Der Ort mit 379 Einwohnern liegt idyllisch im Tal der Gilsa im Süden des Naturparks Kellerwald-Edersee. Zahlreiche Wanderwege führen unter anderem zum Wüstegarten, mit 675 Metern die höchste Erhebung des Kellerwaldes, auf dem der 28 Meter hohe Kellerwaldturm eine einzigartige Rundumsicht bietet. Am Waldrand lädt ein Tretbecken an heißen Tagen zum Verweilen ein.
Elnrode-Strang
Ortsvorsteher: Ralf Wurscher, Telefon 0174 9013947
Elnrode-Strang liegt eingebettet zwischen Wäldern, Wiesen und Feldern, zwischen Knüllgebirge und Schwalm im Osten und dem Kellerwald im Westen. Elnrode wurde 1343 als „Elinrade“ erstmals erwähnt, „Strang“ (von einer schmalen Waldrodung) im Jahr 1565. 1964 schlossen sich beide Orte zusammen, seit der Gebietsreform 1971 ist Elnrode-Strang ein Ortsteil von Jesberg.
251 Einwohner, ein reges Vereinsleben und eine engagierte Dorfgemeinschaft prägen den Ort, zum Beispiel mit dem in Eigenregie geschaffenen Naturerlebnisland für Kinder und der jährlichen Zeltkirmes im Juli. Der Spitzname „Glockendiebe“ geht auf den Bau der evangelischen Kirche 1817/1818 zurück: Der Legende nach holten die Elnröder eine Glocke aus der zuvor mit Schlierbach geteilten Kirche. Tatsächlich war sie ihnen gerichtlich zugesprochen worden.
Hundshausen
Ortsvorsteher: Marc Richter
Hundshausen wurde 969 als „Hunoldeshuson“ in einer Schenkungsurkunde Kaiser Ottos I. erstmals erwähnt. Zum Ort gehören auch das Hofgut Richerode und die Hemberger Mühle. Mittelpunkt des rund 211 Einwohner zählenden Dorfes ist der Dorfplatz mit Kirche und Dorfgemeinschaftshaus, wo die Dorfgemeinschaft ihre Feste feiert. Gäste sind herzlich willkommen.
Reptich
Ortsvorsteher: Maik Schultz
Reptich ist ein schönes kleines Dorf mit 139 Einwohnern am Hang des „Hohen Berges“, in dem Tradition und Zusammenhalt gepflegt werden. Noch heute wird hier traditionell Brot im Backhaus gebacken.